Pinanga egregia: Ein umfassender Anbauleitfaden für Liebhaber und Sammler.

Pinanga egregia

Die prächtige philippinische Regenwaldpalme
🌟 GEFÄHRDETE ENDEMISCHE ART - Philippinischer Schatz
3-6m
3-6 m
Höhenbereich
95 %
Schatten erforderlich
80-95 %
Feuchtigkeitsbedarf
10b-11
USDA-Zonen

1. Einleitung

Lebensraum und Verbreitung

Pinanga egregia ist auf den Philippinen endemisch und kommt insbesondere in den verbliebenen primären und sekundären Regenwäldern Luzons vor, insbesondere in den Provinzen Quezon, Aurora und der Sierra Madre. Diese spektakuläre Unterholzpalme bewohnt Tiefland- bis hin zu niedrigeren Bergwäldern vom Meeresspiegel bis in 1.000 Meter Höhe, wobei die größten Populationen in Höhen zwischen 200 und 600 Metern vorkommen. Sie gedeiht in Gebieten mit konstant hoher Luftfeuchtigkeit und wächst an Flussufern, Schluchten und steilen Hängen, wo das Blätterdach tiefen Schatten spendet. Das Klima ist geprägt von ganzjährigen Niederschlägen von 2.500–4.000 mm ohne ausgeprägte Trockenzeit, hoher Luftfeuchtigkeit (85–95 %) und Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. Die Art ist durch Abholzung von Wäldern von erheblichem Lebensraumverlust betroffen.

Heimatkontinent

Asien – insbesondere endemisch in den Regenwäldern der philippinischen Insel Luzon.

Natürliches Verbreitungsgebiet: Insel Luzon, Philippinen
Spezialist für den Unterwuchs des Primärregenwalds

Wissenschaftliche Klassifikation

Königreich: Plantae
Klade: Tracheophyten
Klade: Angiospermen
Klade: Monokotyledonen
Klade: Commeliniden
Ordnung: Arecales
Familie: Arecaceae
Unterfamilie: Arecoideae
Stamm: Areceae
Untertribus: Arecinae
Gattung: Pinanga
Art: P. egregia
Binomialname: Pinanga egregia Fern.-Vill. (1988)

Synonyme

  • In älteren Sammlungen manchmal fälschlicherweise als P. insignis identifiziert
  • Gelegentlich mit P. philippinensis verwechselt
  • Keine echten Synonyme aufgrund relativ neuer Beschreibung

Gebräuchliche Namen

  • Englisch: Philippinischer Pinanga, prächtiger Pinanga, königlicher Pinanga
  • Tagalog: Baguin (lokaler Name)
  • Spanisch-Philippinisch: Palmera elegante
  • Chinesisch:菲律宾山槟榔

Globale Expansion

P. egregia ist in Kulturen nur sehr begrenzt vertreten:

  • Philippinen: Manila Botanical Garden (Konservierungsexemplare)
  • Singapur: Singapore Botanic Gardens (wenige Pflanzen)
  • Hawaii: Private Sammlungen
  • Westliche Sammlungen: Extrem selten
  • Gewerblicher Handel: Nicht verfügbar
  • Erhaltungszustand: Der Status auf der Roten Liste der IUCN wurde noch nicht bewertet, ist aber wahrscheinlich gefährdet

Der eingeschränkte Anbau ist auf die jüngste wissenschaftliche Beschreibung, den Verlust von Lebensräumen und die Schwierigkeiten beim Sammeln in abgelegenen Gebieten zurückzuführen.

2. Biologie und Physiologie

Morphologie

Size Comparison - Pinanga Species 1.7m Human 3-6m P. egregia 8-10m P. coronata 2-3m P. kuhlii

Stamm/Stiel

P. egregia entwickelt einen einzelnen, schlanken Stamm, der 3–6 Meter hoch und 3–5 cm im Durchmesser wird. Der Stamm ist in jungen Jahren dunkelgrün und verfärbt sich mit zunehmendem Alter graugrün mit markanten, eng beieinander liegenden Ringnarben alle 2–3 cm. Die Internodien sind auffallend kurz, was dem Stamm ein bambusartiges Aussehen verleiht. Ein charakteristisches Merkmal sind die auffälligen Luftwurzeln, die aus den unteren Stammknoten sprießen, sich jedoch selten zu einem vollständigen Stelzwurzelsystem entwickeln. Dank des anhaltenden Chlorophylls bleibt der Stamm viele Jahre lang grün.

Blätter

Die Krone besteht aus 6–10 gefiederten Blättern, die ein elegantes, ausladendes Blätterdach bilden. Die Blätter sind einschließlich des 30–40 cm langen Blattstiels 1,5–2,5 Meter lang. Das Bemerkenswerteste ist die Blattanordnung und -färbung: Die Blättchen sind regelmäßig angeordnet, 15–25 pro Seite, jeweils 30–45 cm lang und 5–8 cm breit, was ein ungewöhnlich volles Erscheinungsbild erzeugt. Neue Blätter erscheinen leuchtend rot-bronzefarben und bilden einen beeindruckenden Kontrast zum tiefgrünen, reifen Laub. Die Blättchen haben eine charakteristische faltige Textur und hervortretende Blattadern. Der Kronenschaft ist gut entwickelt, 40–60 cm lang, hellgrün mit dekorativen braunen Schuppen.

Blumensysteme

P. egregia ist monözisch mit infrafoliaren Blütenständen. Der verzweigte Blütenstand entspringt unterhalb des Kronenschafts, zunächst von einer doppelten Spatha umschlossen. Der Blütenstand ist 20–40 cm lang und hat 8–15 ausladende Rachillen. Die Blüten sind in charakteristischen Triaden (zwei männliche flankieren eine weibliche) entlang der Rachillen angeordnet. Männliche Blüten sind klein (3–4 mm), cremefarben bis blassgelb und haben 6 Staubblätter. Weibliche Blüten sind etwas größer (4–5 mm) und grünlich-weiß. Ein charakteristisches Merkmal ist der angenehme, süße Duft, der in der Abenddämmerung verströmt wird. Die Blütezeit ist ganzjährig, mit Höhepunkten während der Regenzeit.

Lebenszyklus

Life Cycle Timeline (Years) 0 2 6 12 20 40 60 Germination 0-2 months Adjacent type Seedling 0-2 years Red new leaves Juvenile 2-6 years Trunk develops Sub-adult 6-12 years Elongation Reproductive Adult 12-40 years Peak production Senescent 40-60 years Gradual decline

P. egregia hat einen moderaten Lebenszyklus von 40-60 Jahren:

  • Keimung bis zum Sämling (0–2 Jahre): Schnelles anfängliches Wachstum
  • Jugendphase (2–6 Jahre): Rote neue Blätter sind auffällig
  • Subadulte Phase (6-12 Jahre): Rumpfverlängerung
  • Erwachsenenphase (12–40 Jahre): Fortpflanzungsreife
  • Seneszenzphase (40-60 Jahre): Allmählicher Verfall

Die erste Blüte erfolgt typischerweise im Alter von 8–12 Jahren, wenn die Palmen eine Höhe von 2–3 Metern erreichen.

Klimaanpassungen

Temperature 35°C max 32°C 28°C 23°C 18°C 13°C min 23-28°C Optimal Range
Humidity 80-95% Required ⚠️ Critical Mist daily!
Rainfall 2,500-4,000mm annually Year-round rain No dry season
Light 2-5% of full sun Deep Shade Understory specialist
  • Tiefe Schattentoleranz: Gedeihen bei 2–5 % vollem Sonnenlicht
  • Hoher Feuchtigkeitsbedarf: An konstante Feuchtigkeit angepasst
  • Rote Pigmentierung: Schutz für sich entwickelnde Blätter
  • Luftwurzeln: Stabilität an steilen Hängen
  • Ganzjährige Blüte: Nutzt konstante Bedingungen
  • Schnelles Wachstum: Konkurriert effektiv im Unterholz

3. Reproduktion und Vermehrung

Samenvermehrung

Samenmorphologie und -diversität

P. egregia bildet ellipsoide bis eiförmige Früchte mit einer Länge von 1,5–2 cm und einem Durchmesser von 0,8–1,2 cm. Unreife Früchte sind grün, reifen zu leuchtendem Rot oder Orangerot heran und verfärben sich schließlich bei Vollreife schwarz. Das Epikarp ist dünn und glatt, das Mesokarp dünn und faserig, das Endokarp dünn und papierartig. Die Samen sind ellipsoid, 1,2–1,5 cm lang, mit homogenem Endosperm und einem basalen Embryo. Das Frischgewicht der Samen beträgt 0,5–1 Gramm. Es gibt Variationen zwischen den Populationen, wobei Bergformen etwas größere Samen produzieren.

Detaillierte Samensammlung und Lebensfähigkeitsprüfung

Sammlungsstrategie:
  • Achten Sie auf schwarze, reife Früchte
  • Sammeln Sie täglich, wenn die Früchte herunterfallen
  • Am besten während der Regenzeit
  • Sofort verarbeiten
Lebensfähigkeitsprüfung:
  • Visuell: Pralles, weißes Endosperm
  • Schwimmertest: Senkblei meist brauchbar
  • Schnitttest: Feste, weiße Innenseite
  • Frische Lebensfähigkeit: 85-95 %
  • Ein Monat: 50–60 %
  • Drei Monate: 10–20 %
  • Widerspenstiges Verhalten

Behandlungen vor der Keimung

Reinigung:
  • Entfernen Sie sofort alles Fleisch
  • Gründlich ausspülen
  • Lassen Sie niemals das Trocknen
  • Idealerweise innerhalb von 48 Stunden pflanzen
Skarifizierung:
  • Normalerweise nicht notwendig
  • Sehr leichtes Schleifen, falls gewünscht
  • Konzentrieren Sie sich auf Geschwindigkeit, nicht auf Behandlung
Feuchtigkeitserhaltung:
  • Bei Verzögerung in feuchtem Sphagnum aufbewahren
  • Samen niemals einweichen
  • Feuchtigkeit aufrechterhalten

Schritt-für-Schritt-Keimungstechniken

  1. Medium: 50 % feine Kokosfaser, 30 % Perlit, 20 % feine Rinde
  2. Behälter: Gemeinschaftstöpfe akzeptabel
  3. Aussaat: 1cm tief
  4. Temperatur: 25–30 °C (77–86 °F) konstant
  5. Luftfeuchtigkeit: 85-95% unerlässlich
  6. Licht: Tiefer Schatten von Anfang an
  7. Feuchtigkeit: Ständig feucht, nie nass

Keimungsschwierigkeit: Leicht bis mittelschwer

Schlüsselfaktoren:

  • Saatfrische entscheidend
  • Hohe Luftfeuchtigkeit unerlässlich
  • Stabile Temperaturen
  • Vermeiden Sie Überwässerung

Keimzeit

Germination Timeline (Days) 0 30 60 90 120 Seed sown Waiting... Keep warm & humid! First signs 30-60 days Peak 60-90 days Most seeds germinate Complete Within 120 days Success Rate: 70-90% if fresh
  • Erstes Auftauchen: 30–60 Tage
  • Spitzenkeimung: 60–90 Tage
  • Abgeschlossen: Innerhalb von 120 Tagen
  • Erfolgsrate: 70–90 %, wenn frisch

Sämlingspflege und frühe Entwicklung

Monate 0-6:
  • Sorgen Sie für eine hohe Luftfeuchtigkeit
  • Tiefer Schatten ist unerlässlich
  • Zunächst keine Düngung
  • Rote Blätter erscheinen früh
Monate 6-12:
  • Beginnen Sie mit einer schwachen monatlichen Fütterung
  • Halten Sie 90 % Schatten
  • Hervorragende Wachstumsrate
  • Umpflanzen, wenn 3-4 Blätter
2. und 3. Klasse:
  • Regelmäßige Düngung
  • Kann Schatten auf 80 % reduzieren
  • Charakteristische Form entwickelt
  • Bereit für größere Behälter

Fortgeschrittene Keimungstechniken

Hormonelle Behandlungen zur Keimungsförderung
Gibberellinsäure (GA3):
  • Normalerweise nicht erforderlich
  • 100–200 ppm, falls verwendet
  • Maximal 24 Stunden Einweichen
  • Minimale Verbesserung
Nützliche Mikroben:
  • Mykorrhiza-Impfung hilfreich
  • Trichoderma verhindert die Umfallkrankheit
  • Bei der Aussaat anwenden
Unterhitze:
  • 28–30 °C (82–86 °F) Bodentemperatur
  • Beschleunigt die Keimung
  • Verbessert die Gleichmäßigkeit

4. Anbauanforderungen

Lichtanforderungen

Artspezifische Lichttoleranzbereiche

  • Sämlinge (0-1 Jahr): 50-200 μmol/m²/s (95 % Schatten)
  • Jungtiere (1–4 Jahre): 100–400 μmol/m²/s (90 % Schatten)
  • Subadulte (4–8 Jahre): 200–600 μmol/m²/s (85 % Schatten)
  • Erwachsene: 300–800 μmol/m²/s (maximal 80 % Schatten)

Verträgt keine direkte Sonne; Spezialist für tiefen Schatten.

Saisonale Lichtschwankungen und -management

  • Gleichmäßiger, tiefer Schatten das ganze Jahr über
  • Keine saisonale Anpassung erforderlich
  • Schutz vor Sonnenflecken
  • Ideale Platzierung auf der Nordseite

Künstliche Beleuchtung für den Indoor-Anbau

  • Geringe Lichtanforderungen
  • Normale Raumbeleuchtung oft ausreichend
  • Leuchtstoffröhre oder LED ausreichend
  • 8-10 Stunden Photoperiode

Temperatur- und Feuchtigkeitsmanagement

Optimale Temperaturbereiche

  • Ideal: 23–28 °C (73–82 °F)
  • Akzeptabel: 18–32 °C (64–90 °F)
  • Mindestüberlebensdauer: 13 °C (55 °F)
  • Maximale Toleranz: 35 °C (95 °F)
  • Konstante Temperaturen bevorzugt

Kältetoleranzschwellen

  • Schadensschwelle: 15 °C (59 °F)
  • Schwere Schäden: 12 °C (54 °F)
  • Tödlich: Unter 10 °C (50 °F)
  • Keine Frosttoleranz

Winterhärtezonenkarten

  • USDA-Zonen: 10b-11
  • Marginal in 10a
  • Sonnenuntergangszonen: 23-24
  • Europäisch: H1a

Feuchtigkeitsanforderungen und -modifikation

  • Optimal: 80–95 %
  • Mindestüberleben: 65 %
  • Hohe Luftfeuchtigkeit kritisch
  • Tägliches Besprühen vorteilhaft

Boden und Ernährung

Ideale Bodenzusammensetzung und pH-Wert

  • pH-Präferenz: 5,5–6,5 (leicht sauer)
  • Zusammensetzung der Regenwaldmischung
  • Reichhaltig, aber gut entwässernd
  • Hoher Gehalt an organischer Substanz

Nährstoffbedarf in den Wachstumsphasen

Sämlinge (0-1 Jahr):
  • Keine Fütterung in den ersten 6 Monaten
  • Dann 1/4 Stärke monatlich
Jugendliche (1-4 Jahre):
  • NPK-Verhältnis: 3-1-2
  • Wöchentlich während des Wachstums
  • Halbe Stärke
Erwachsene (4+ Jahre):
  • NPK-Verhältnis: 10-5-10
  • Zweiwöchentliche Anwendung
  • Volle Stärke akzeptabel

Organische vs. synthetische Düngung

Bio-Programm:
  • Fisch-Emulsion ausgezeichnet
  • Wurmkot nützlich
  • Komposttee wöchentlich
  • Gealterter Laubmulch
Synthetischer Ansatz:
  • Ausgewogene Flüssignahrung
  • Nahrungsergänzungsmittel mit langsamer Freisetzung
  • Mikronährstoffzusätze
  • Vermeiden Sie Salzablagerungen

Mikronährstoffmängel und Korrekturen

  • Eisen: Häufig – monatlich chelatisiertes Eisen
  • Magnesium: Bittersalz alle zwei Wochen
  • Mangan: Blattspray wirksam
  • Kalzium: Normalerweise ausreichend

Wassermanagement

Bewässerungshäufigkeit und -methode

  • Ständig feucht halten
  • Niemals durchnässt
  • Täglich bei heißem Wetter
  • In kühlen Perioden leicht reduzieren

Bewertung der Dürretoleranz

  • Keine Dürretoleranz
  • Bei Trockenheit rascher Rückgang
  • Blattspitzen verbrennen schnell
  • Erholung schwierig

Überlegungen zur Wasserqualität

  • Bevorzugt Regenwasser
  • Empfindlich gegenüber Salzen
  • Chlor schädlich
  • TDS unter 100 ppm ideal

Entwässerungsanforderungen

  • Gute Drainage unerlässlich
  • Trotz Feuchtigkeitsbedarf
  • Kein stehendes Wasser
  • Erhöhte Töpfe hilfreich

5. Krankheiten und Schädlinge

Häufige Probleme beim Anbau

  • Spinnmilben: Bei geringer Luftfeuchtigkeit
  • Schildläuse: Am Kronenschaft
  • Pilzflecken: Schlechte Luftzirkulation
  • Wurzelfäule: Überwässerung

Identifizierung von Krankheiten und Schädlingen

Pilzkrankheiten:

  • Pestalotiopsis: Graue Blattflecken
  • Colletotrichum: Anthraknose
  • Pythium: Wurzelfäule
  • Cylindrocladium: Blattbrand

Häufige Schädlinge:

  • Rote Spinnmilben: Gespinst sichtbar
  • Schildläuse: Braun-weiße Beulen
  • Wollläuse: Weiße, watteartige Massen
  • Thripse: Silberne Streifen

Umwelt- und Chemikalienschutzmethoden

Verhütung:

  • Sorgen Sie für eine hohe Luftfeuchtigkeit
  • Gute Luftzirkulation
  • Neue Pflanzen unter Quarantäne stellen
  • Entfernen Sie infiziertes Material

Behandlung:

  • Neemöl gegen die meisten Schädlinge
  • Gartenbauseife
  • Systemische Insektizide bei schweren Fällen
  • Fungizide vorbeugend

6. Palmenanbau im Innenbereich

Besondere Pflege bei Wohnverhältnissen

Vorteile im Innenbereich:

  • Ausgezeichnete Schwachlichttoleranz
  • Kompakte Größe geeignet
  • Dekorative rote neue Blätter
  • Schönheit das ganze Jahr über

Platzierung:

  • Nordfenster ideal
  • Badezimmer ausgezeichnet (Luftfeuchtigkeit)
  • Weg von Heizung/Klimaanlage
  • Stabiler Standort bevorzugt

Erfolgsschlüssel:

  • Feuchtigkeitskontrolle ist entscheidend
  • Konstante Feuchtigkeit
  • Zugluft vermeiden
  • Regelmäßiges Besprühen

Umpflanzen und Überwintern

Zeitplan für die Neubepflanzung:

  • Jährlich, wenn jung
  • Alle 2-3 Jahre reifen
  • Feder optimal

Verfahren:

  • Am Vortag gießen
  • Schonende Wurzelbehandlung
  • Frisch-saurer Mix
  • Gleiche Pflanztiefe
  • Hohe Luftfeuchtigkeit nach

Winterpflege:

  • Halten Sie mindestens 18 °C (64 °F) ein
  • Luftfeuchtigkeit erhöhen
  • Gießen etwas reduzieren
  • Kein Dünger Dez-Feb
  • Zusätzliches Besprühen
  • Achten Sie auf Spinnmilben

7. Landschafts- und Freilandanbau

Gartenanwendungen

  • Exzellenz im Unterholz
  • Tropische Schattengärten
  • Fernerien-Begleiter
  • Behälterprobe

Design-Merkmale

  • Roter Akzent für Neuwuchs
  • Fein strukturiertes Laub
  • Kompakte Größe praktisch
  • Tropische Atmosphäre

8. Anbaustrategien für kaltes Klima

Kälteresistenz

Geringe Kältetoleranz – echte tropische Art.

Winterschutz

  • Gewächshaus nur in gemäßigten Zonen
  • Mindestens 15 °C (59 °F)
  • Hohe Luftfeuchtigkeit unerlässlich
  • Keine kalte Zugluft

Winterhärtezone

  • Nur USDA 10b-11
  • Nicht für den Einsatz im Außenbereich bei gemäßigten Temperaturen geeignet
  • Wintergartenpflanze

Winterschutzsysteme und -materialien

Anforderungen für den Innenbereich:

  • Beheizter Raum unerlässlich
  • Feuchtigkeitsschalen
  • Pflanzenlampen hilfreich
  • Stabile Temperaturen

Etablierung und Pflege in Landschaften

Pflanztechniken für den Erfolg

Standortauswahl:
  • Tiefer Schatten ist Pflicht
  • Bereich mit hoher Luftfeuchtigkeit
  • Windschutz
  • Reichhaltiger Boden bevorzugt
Vorbereitung:
  • Reichlich mit organischen Stoffen ergänzen
  • Sorgen Sie für eine Entwässerung
  • Mikroklima schaffen
  • Bewässerung installieren
Pflanzung:
  • Minimale Wurzelstörung
  • Pflanze auf gleicher Höhe
  • Sofort gießen
  • Stark mulchen

Langfristige Wartungspläne

3-6m
Täglich:
  • Feuchtigkeit prüfen
  • Besprühen bei trockenem Wetter
Wöchentlich:
  • Gründliche Inspektion
  • Bewässerung anpassen
  • Bei Bedarf düngen
Monatlich:
  • Umfassender Gesundheitscheck
  • Schädlingsüberwachung
  • Alte Blätter entfernen
  • Ernährung anpassen
Besondere Pflege:
  • Dokument rote Blätter
  • Vor Beschädigung schützen
  • Wachstumsrate überwachen
  • Wenn möglich vermehren

Abschließende Zusammenfassung

Pinanga egregia, die prächtige Pinanga der Philippinen, fällt unter den Unterholzpalmen durch ihre außergewöhnlichen Ziereigenschaften und ihr relativ schnelles Wachstum auf. Diese gefährdete Art, die in den schnell verschwindenden Regenwäldern Luzons heimisch ist, verbindet eine elegante Form mit spektakulären rotbronzefarbenen neuen Blättern, die in Kultur ein atemberaubendes Bild ergeben.

Der Schlüssel zum Erfolg von P. egregia liegt in der Nachbildung ihrer ursprünglichen Eigenschaften im Regenwald: tiefer Schatten (80–95 %), konstant hohe Luftfeuchtigkeit (80–95 %), warme Temperaturen (23–28 °C) und durchgehend feuchter, aber gut durchlässiger, saurer Boden. Im Gegensatz zu vielen Palmen gedeiht sie auch bei schwachen Lichtverhältnissen, die für andere Arten eine Herausforderung darstellen würden. Daher eignet sie sich ideal für schattige Gärten und den Indoor-Anbau, wo ihre bescheidene Größe und ihr spektakuläres neues Wachstum aus der Nähe bewundert werden können.

Die Vermehrung ist unkompliziert, wenn frisches Saatgut verfügbar ist. Hohe Keimraten (70–90 %) werden innerhalb von 2–3 Monaten erreicht. Entscheidend ist die Frische des Saatguts – die Keimfähigkeit nimmt schnell ab, sodass eine schnelle Verarbeitung unerlässlich ist. Einmal etabliert, wachsen die Sämlinge für eine Pinanga relativ schnell und entwickeln bereits im ersten Jahr ihre charakteristischen roten Blätter.

Für Tropengärtner und Zimmerpflanzenliebhaber bietet P. egregia eine herausragende Kombination aus Schönheit, überschaubarer Größe und Schattenverträglichkeit. Ihre größte Einschränkung ist ihre Kälteempfindlichkeit, weshalb sie im Freien nur in den USDA-Zonen 10b–11 kultiviert werden kann. Ihre Anpassung an tiefen Schatten und ihre relativ bescheidene Größe machen sie jedoch zu einer ausgezeichneten Wintergarten- oder Zimmerpflanze, in der die Luftfeuchtigkeit aufrechterhalten werden kann. Der Erfolg belohnt den Züchter mit einer der schönsten Unterholzpalmen, deren rotbronzefarbene neue Blätter, die aus dem grünen Kronenschaft sprießen, ein Prachtbild bilden, das jeder blühenden Pflanze Konkurrenz macht. Da der Verlust ihres Lebensraums die wilden Populationen bedroht, wird die Kultivierung für den Erhalt dieser spektakulären philippinischen Endemiten immer wichtiger.

Wichtige Erkenntnisse:
  • Spektakuläre rot-bronzefarbene neue Blätter
  • Spezialist für tiefen Schatten (2–5 % Licht)
  • Hohe Luftfeuchtigkeit (80–95 %) unerlässlich
  • Kompakte Größe, perfekt für Behälter
  • Einfache Keimung mit frischen Samen
  • Gefährdete Arten, die Schutz benötigen
Size Comparison - Pinanga Species 1.7m Human 3-6m P. egregia 8-10m P. coronata 2-3m P. kuhlii
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